Aus der Erinnerung leben …

Zur Gedenkfeier der im Kolumbarium beigesetzten Verstorbenen des vergangenen Jahres, am 16. November, waren sehr viele Angehörige gekommen. Gebetstexte, Meditationsmusik und gemeinsames Singen bildeten die Elemente des Gottesdienstes. Höhepunkt war das Entzünden der Kerzen für die Verstorbenen.

Am Samstag, d. 16.11.2019, haben wir – wie in den letzten Jahren – der im Kolumbarium beigesetzen Verstorbenen gedacht. Sehr viele von den eingeladenen Angehörigen waren gekommen – das Kolumbarium war bis auf den letzten Platz besetzt – und so konnten wir das Gedenken würdig feiern.

In einem Gebetstext stand die Bitte um Gottes Begleitung in Trauer, Leid und Klage im Mittelpunkt und in einem anderen der Hinweis, dass Sterbende das Zeitliche segnen und uns so Kraft für das weitere Leben geben, damit auch wir wieder Segen sein können.

Ein Grundprinzip des christlichen Lebens ist die Erinnerung. Dieser Gedanke wurde in der Predigtmeditation ausgedeutet. Ausgehend vom Auftrag Jesu bei der Einsetzung des Abendmahls: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ und unserem Bekenntnis in der Eucharistiefeier: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“, gingen die Gedanken zurück zum gemeinsamen Leben mit den Verstorbenen, in die Gegenwart, das eigene Leben hier und jetzt in die Hand zu nehmen bis zum Ausblick in die Zukunft, der ewigen Gemeinschaft mit allen bei Gott.

Sehr viele der Angehörigen haben dann, als die Namen verlesen wurden, für ihre Verstorbenen an der Osterkerze eine kleine Kerze entzündet und sie an der Osterkerze gemeinsam aufgestellt.

Harfenmusik gab zwischendurch immer wieder Gelegenheit, den eigenen Gedanken Raum zu geben. Der Gemeindegesang wurde von der Orgel begleitet.