Mädchengruppe in St. Martin

Die Mädchengruppe in St. Martin, Mädchen im Alter von 10 - 14 Jahren, treffen sich jeden 2. Freitag im Monat von 16 - 17.30 Uhr.

Wir beschäftigen uns sowohl mit christlichen Inhalten, tun aber auch mal das, wozu man sonst im Alltag nicht kommt.

z.B. "Guerilla Gardening", wir haben Tulpenzwiebeln im Roderbruch eingesetzt; Besuch eines Erdbeerfeldes; Bastelaktionen für soziale Zwecke; Rucksackaktion für Afrika; Weihnachtsliedersingen im Altersheim; Sternsinger; Spiele usw.

Der Termin, wann wir uns treffen steht immer im Pfarrbrief.

 

Solibrotaktion

Wir als Mädchengruppe der Pfarrei möchten auch beim diesjährigen Gemeindefest wieder ein Projekt von Misereor vorstellen und mit Ihrer Hilfe unterstützen. Mit einer Solibrotaktion wollen wir in "Uganda - Frauen fördern und Hunger stoppen".

Im trockenen Norden von Uganda lernen Hirtenfamilien Gemüse anzubauen. Im fruchtbaren Süden begegnen Kleinbäuerinnen dem Klimawandel mit angepasster Landwirtschaft. Misereor unterstützt besonders die Frauen. Sie geben mit ihrem Einsatz der ganzen Gesellschaft Impulse.

In Uganda war Hunger allgegenwärtig. Mit Unterstützung von Misereor startete die örtliche Diözese 2003 einen radikalen Neuanfang durch die Verbindung von Alphabetisierung und Gemüseanbau.

Das Projekt setzt vor allem auf die engagierten Frauen. Sie lernen Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie kennen sich jetzt aus mit Gemüseanbau und gesunder Ernährung. Frauen verkaufen erfolgreich auf dem Markt und wissen, dass ihre Kinder Bildung brauchen.

Beim Gemeindefest verkaufen wir Solibrote. Von jedem verkauften Solibrot geht ein fester Spendenanteil an die Frauen in Uganda und kommt der nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen dort zugute. Hilfe, die Menschen in Not satt macht und ermutigt. Wir danken für Ihre Unterstützung!

Helena Simon

Aktionen der Mädchengruppe St. Martin

Flüchtlinge brauchen unsere Solidarität

Überall sind die Flüchtlinge ein Thema. In der Schule, im Fahrgastfernsehen, in den Gesprächen unserer Eltern. Wir haben keinen Kontakt zu ihnen, merken aber, dass es verschiedene Stimmungen gibt. In der Mädchengruppe haben wir uns auch mit diesem Thema beschäftigt. Wir haben uns auf einem Globus angesehen, woher die Flüchtlinge kommen und durch welche Länder sie reisen müssen, um bei uns anzukommen. Wir haben auch überlegt, was sie alles hinter sich lassen: Familie, geliebte Menschen, Heimat, Vermögen und Besitz. 

Wie würde Jesus diesen Menschen begegnen?

In diesem Sinne wollen auch wir den Mitmenschen begegnen.

Wir haben ein Plakat gestaltet, das unsere Solidarität zum Ausruck bringen soll. Es hängt vor unserer Pfarrkirche St. Martin

- JEDER IST WILLKOMMEN -

"Jesus sagt: Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, dass habt ihr mit getan" (Matthäus 25,40)

(von Lemona Simon)

 

Kinonachmittag in St. Martin

Am 13. November hatten wir einen Kinonachmittag mit selbst gemachtem Popcorn. Wir haben uns den Film: "Janes Journey" angesehen. Ein beeindruckender Film! Jane Goodall analysierte in den 60er Jahren in Tansania das Leben und Verhalten der Schimpansen. Die Affen lebten und spielten mit ihr. Später setzt sie sich für den Erhalt des Lebensraumes der Schimpansen ein.

Sie gründete das Projekt "Roots and Shoots" (Wurzeln und Sprösslinge) bei dem insbesondere Jugendliche lernen, wie der Lebensraum der Affen verschwindet und benachteiligten armen Leuten geholfen wird ihre Zukunft, ohne Tansania zu zerstören, zu verbessern.

Das Projekt unterstützt u.a. Aufforstungsprogramme. Die Bevölkerung wird aber auch unterrichtet. Sie sollen lernen, dass man Hühnerfleisch statt Affenfleisch essen kann. Roots & Shoots züchtet Hühner als Alternative. Die Hühnerpaare werden an Familien verschenkt, die neuen Küken wieder weiter schenken.

Jane Goodalls Motto lautet: "Wir haben uns die Erde von unseren Eltern nur geliehen und müssen sie noch an unsere Kinder weitergeben."

Weltweit engagieren sich inzwischen mehr als 10.000 Mitglieder in fast 120 Ländern. Sie alle wollen posititve Veränderungen für unsere Gesellschaft, die Tiere und die Umwelt herbeiführen.

Mit 81 Jahren resit Jane Goodall immer noch 360 Tage im Jahr und hält viele faszinierende Reden. Ein toller Einsatz für die Tier- und Menschenwelt und den Erhalt der Natur der Erde.

Vielleicht gründen wir auch eine "Roots & Shoots Gruppe, mal sehen.

Maria Engels