Das Objekt: Kirche Herz-Jesu
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Prof. Dr. Gerlach ...
... erklärt die Entwürfe

Ergebnisse des Architektenwettberbs 'Kolumbarium Herz-Jesu'

Wie kann eine Kirche zum Kolumbarium umgewandelt werden? Diese Frage wurde an sieben ausgewählte Architekturbüros weitergegeben. Aufgabe des von der Bau/Immobilienabteilung des Bistum Hildesheim ausgelobten Wettbewerbes war es, Ideen für eine mögliche würdevolle Nachnutzung des Kirchortes Herz-Jesu als Auferstehungskirche zu finden.

Obwohl schon die frühen christlichen Urgemeinden ihre Verstorbenen in Kolumbarien beigesetzt haben, ist diese Bestattungsform wegen der innerkirchlichen Meinungsverschiedenheiten bzgl. der Einäscherung von Verstorbenen über Jahrhunderte nicht praktiziert worden. Die Architekturbüros mussten sich daher der Herausforderung stellen, eine uralte Tradition mit modernen Formen neu zu beleben.

Nachdem die Gestaltungen der ersten drei Vorreiter-Kolumbarien in Aachen, Erfurt und Marl Maßstäbe gesetzt haben, wuchs die Spannung auf die Ergebnisse des Wettbewerbs. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht: eingereicht wurden sieben hochkarätige Entwürfe!

Am 30. Mai 2008 traf sich das Preisgericht zur Begutachtung und Bewertung der Entwürfe. Neun stimmberechtigte Juroren und zwei Berater ohne Stimmrecht kamen nach mehrstündiger Klausur zu einem überraschenden Ergebnis: Vergeben wurde ein 1. Platz, ein 3. Platz und eine Auszeichnung für einen besonders interessanten Entwurf, der aber nicht realisierbar scheint.

Für die Gemeindemitglieder und alle Interessierten öffneten sich am Freitag, den 13. Juni 2008, um 19:30 Uhr die Kirchenpforten von Herz-Jesu zur Präsentation der Ergebnisse des Architektenwettbewerbs. Prof. Dr. Christoph Gerlach von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, HAWK-Hildesheim, erklärte in verständlichen Worten die Ideen der einzelnen Entwürfe und begründete die Entscheidung des Preisgerichts.

Kurzvorstellung der Entwürfe